ls kleiner Eintrag nebenbei, auch genannt Lebenslauf, soll Euch einen kleinen Einblick in mein Leben geben.

Zuerst wird ja jeder Mal geboren. Ich kam am 06.02.1984 in Königs Wusterhausen (“Nachbarort”) um 4.00 Uhr auf die Welt, unter dem Namen Robert Scholz, ja meine Eltern waren noch nicht verheiratet. Zu dieser Zeit war der Teil Deutschlands noch DDR. Nach wenigen Wochen hat man bei mir festgestellt dass ich keine Milch trinken kann. Ich habe eine so genannte Kuhmilchallergie, die bei trinken von viel Milch schönen… nun ja… weiter im Text. Jedenfalls hatte meine Mutter es nicht sehr leicht mit mir da es bei jeglicher Milch zutrifft. Aber es kam noch etwas hinzu, ich kam zur Welt mit einem schiefen Hals. In der DDR “wusste es man nicht besser?” als die Kinder auf ein Brett zu spannen, auch wenn dies den Kindern weh tat und es unangenehm war. Aus Erzählungen meiner Eltern und meiner Oma weiß ich, dass meine Mutter es 3 Tage probiert hat, danach konnte sie das Geschrei nicht mehr ertragen. Meine Oma soll immer gesagt haben dass ich da rauf muss. So sind Omas eben. Meine Mutter weigerte sich sodass sie mich drauf packte und mit mir spazieren fuhr. Das Ende von diesem Lied kann sich jetzt sicher jeder denken. Sie gab es nach 1 Woche auch auf, da es ihr unangenehm war mit einem ständig heulenden Kind im Kinderwagen durch die Straßen zu fahren. Ab da an wurde ich nur noch auf das Brett gelegt wenn wir zu Arzt fuhren. Ich weiß nicht wann aber später sollen meine Eltern ein großes Lob von ihm bekommen haben da der Heilungsprozess wohl super gelaufen ist (Und da freuen die sich wenn das funktioniert, obwohl das alles von alleine gut gelaufen ist, pah). Im Dezember 1984 lief ich schon relativ gut hin und her sodass ich diversen Unfug trieb, das Abräumen von Büchern und Gegenständen aus Regal oder Schrankwand muss ich wohl gut beherrscht haben ;). Ein Jahr später, im August 1985 kam auch meine Schwester zur Welt, vorher hatten meine Eltern beschlossen zu heirate, was sie auch gerade noch schafften. Sie war also die erste geborene Stein. Bei mir wurde lediglich der Name im Ausweis geändert.

Ein nächster großer Schritt war 1987 der Kindergarten… Es gab auch dort viel zu erleben. Das einzige was mir dazu gerade einfällt ist, das meine Mutter mir erzählte das ich die Kindergärtnerin geschlagen habe, und das wohl nicht zu wenig. Sie wollte dass ich eine Jacke anziehe, fragt aber keiner ob ich das in diesem Moment wollte, ich wollte nicht. Und als sie mich hoch nahm verpasste ich ihr eine ins Gesicht.

1990 kam ich nun endlich in die 1. Klasse der Miersdorfer Gesamtschule, damals noch “Polytechnische Gesamtschule”. Ich verbrachte dort bis zur 5. Klasse. In der Zeit von der 3-4. Klasse wurde eine neue Grundschule gleich bei mir um die Ecke gebaut die diese ablösen soll. Die 6. verbrachte ich nun in der neuen ” Grundschule am Wald”. Da es eine 2te Schule in der Nähe gab, wurden die Grundschulkinder dieser 2ten (“Musikbetonte Gesamtschule Paul-Dessau”) ebenfalls in die neue Grundschule verlegt und alle aus meiner ehemaligen Gesamt in die 2te. Somit trennte man jetzt Gesamt und Grundschule voneinander. Und was passierte mit meiner alten? Die nächsten 2 Jahre nichts, danach zog ein Kindergarten der daneben wohnte dort ein. Nach der 6ten Klasse wusste ich nicht so recht welche Gesamtschule ich besuchen soll.

Es kam aber so dass ich 1996 in die Gesamtschule in meinem Ort kam, jedoch waren meine Noten nicht so berauschend aus der 6. Klasse sodass ich höchstens angenommen wurde wenn ich Musik mache, es war ja eine Musikbetonte Schule. Ich machte es und spielte von nun an Klavier. In der damaligen Zeit änderte sich nach dem Aufbau der neuen Grundschule auch der Name. Die Gesamtschule hieß nun “Musikbetonte Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe Paul-Dessau”, was für Name *g*. Ich hatte also an dieser Schule die Möglichkeit eine Sekundarstufe 2 zu besuchen und dort mein Abitur zu machen. Ich lernte in der 7. Klasse meinen heute noch besten Freund kennen. Die Klassenlehrerin wusste gar nicht wie ihr geschieht, da sie mitbekam das ich mit ihm nach der Schule und das ganze Wochenende von früh bis Abend bei mir vorm PC hockte. Resultate folgten, ich rutschte weiter mit den Zensuren in den Keller, schaffte aber immer alles noch im akzeptablen Bereich zu halten. An dieser Schule gab es immer 4 Klassen pro Jahrgangsstufe. Insgesamt 7 Jahrgangstufen was bei knapp 30 Leuten pro Klasse 840 Schüler macht. Der Ruf der Schule wurde immer besser und es kamen pro Jahr mehr und mehr Schüler hinzu, in allen Jahrgängen. Man entschloss sich die Klassen die vollkommen überfühlt waren auf 5 Klassen zu teilen. Dabei wurden alle Musikschüler aus den 4 Klassen genommen und in eine gepackt. Mir passierte es auch so, ich war in der 8/2 und ab dem nächsten Schuljahr in der 9/5. Es war ein harter Schlag, den ich und alle anderen der neuen Klasse wurden aus ihren alten herausgerissen. Es gab keinen richtigen Zusammenhalt mehr in der Klasse da jeder nur noch in den Pausen den Kontakt zu den anderen suchte. In Notsituationen klappte es jedoch immer. Den Kontakt zu meinem besten Freund verlor ich zum Glück nicht, sodass wir munter weiter machten. Es gab in der 9 und 10 auch viel Ärger da Lehrer und unsere Eltern mitbekommen haben das wir teilweise bis 22 Uhr abends bei mir saßen. Aber Eltern lassen das dann auch nach einer Zeit wenn man es gar nicht ändern kann.

Im Jahr 2000 wurde ich nach einem Punktesystem nicht zugelassen um auf dieser Schule das Abitur zu machen… man möge es nicht glauben, aber mir fehlte 1 Punkt, Wahnsinn. Mein bester Freund machte sein Abitur dort, ich ging einen anderen Weg, Fachabitur. Ich machte dieses in Lübben am OSZ Dahme-Spreewald. Diese 2 Jährige Variante war dort erst neu und ich besuchte mit 25 weiteren die allererste Klasse dort. Kein Lehrer wusste so richtig was er machen und wie er sich verhalten solle, da keiner jemals solch eine Klasse unterrichtet hat, leicht war es trotzdem nicht. Ich fuhr jeden Tag die 80 km mit Bahn hin und her, hatte auch das Glück das 3 Leute aus meiner FOS Klasse dieselbe Strecke fuhren. Es war zwar schwer, wenn man um 7.30 Uhr da sein muss, um 4:30 Uhr aufzustehen, aber letztendlich schaffte ich 2002 mit 14 andern mein Fachabitur. Die anderen sind abgesprungen oder schafften es letztendlich nicht bei den Prüfungen.

Ich bewarb mich nun nach einem Studienplatz und fand auch gleich einen. Ich konnte froh sein das ich auf Anhieb an der FH-Lausitz in Senftenberg im Oktober 2002 anfangen kann. Mich störte damals schon das ich irgendwie immer weiter weg komme von zuhause, jetzt waren es nicht 80 km sondern schon satte 130 km. Aber das Ganze mit dem Traum studieren brach schnell ab. Ich wurde einberufen zur Armee. Also erst mal dahin, Studienplatz ein Jahr aufschieben lassen.

Am 10.Oktober 2002 ging ich nun zum Bund, ob man glaubt oder nicht, nach 10 Tagen durfte ich wieder, nach der ärztlichen Untersuchung, nachhause, KZH (KrankZuHause). Grund hierfür war ein schwerwiegendes Psychisches Problem. Mein Vater hatte 1 Jahr zuvor ein Herz- und Stammhirninfarkt. Und zu guter Letzt 1 Woche bevor ich zur Armee ging noch einen Herzinfarkt. Das machte mir mein Leben dort sehr schwer, sodass der Arzt, auf Aussagen meiner Ausbilder, mich umgehend nachhause schickte für 2 Wochen. Es ging dann immer weiter. KZH, abends 1 Tag vor Ende der Krankschreibung hin, eine Nacht da, morgens zum Arzt, mittags wieder nachhause. Irgendwann meinte der Arzt nur dass es so nicht weiter geht. Er schickte mich ins Bundeswehrkrankenhaus Berlin zu einer psychischen Untersuchung. Ich redete mit dem Man dort nun einige Stunden, machte diverse Tests mit, und dieser entschied mich für 2 Jahre zurück zustellen. Wieder in der Kaserne angekommen, beim Arzt vorgestellt und die Ausmusterung eingeleitet. Am 15 Dezember 2002, bei der Instandsetzung der Kompanie, wurde ich nun ausgemustert. Wieder zuhause angekommen stand ich nun da, was mache ich jetzt? Erst mal die FH anrufen ob ich noch als Quereinsteiger rein kann, doch sie sagten es wäre schlecht da es ja Mitte Januar schon die ersten Prüfungen gäbe, Mist. Und nun? 1 Jahr lang Ferien. Wirklich entspannend. Denkste! Es kam nach 2-3 Monaten echt kein Spaß mehr auf, denn es war langweilig absolut nichts zu tun als vorm PC zu hocken, Tag für Tag, Nacht für Nacht. Also arbeitete ich für einen Monat bei EDEKA. Ich bereue es, schlechter Lohn, scheiß Schinderei, und dann auch noch Rumgemeckert wenn man nicht beim ersten Mal alles 1a richtig macht. Bin dann nach einem Monat gegangen da es mir gereicht hat. Die restliche Zeit saß ich nun zuhause.

Im Oktober 2003 war es nun endlich soweit, ich darf studieren… was? Na klar, Informatik. Ist ja wohl am angebrachtesten wenn man sich nur mit PCs beschäftigt. Im Dezember habe ich mir dann an meinem Studienort eine Wohnung genommen, im Studentenwohnheim, somit brauche ich auch keine langen Fahrtwege mehr auf mich zu nehmen. Denn jeden Tag 120 Km hin und her pendeln hält man nicht lange durch. Im 2. Semester 2004 erhielt ich einen Brief, meine 2 Jährige Rückstellung liefe im Oktober aus. Eine neue Musterung ist geplant. Aber ich machte mir nicht allzu große Sorgen, ich wusste dass es ein Gesetz seit 2003 gab, nach welchem T3 gemusterte nicht mehr müssen. Da ich schon damals T3 war, und sich an den Krankheiten nichts geändert hatte, gab ich die Hoffnung nicht auf wieder T3 zu bekommen. Es war dann auch so, nach einer ärztlichen Untersuchung die ich machen musste, und nur deshalb musste ich hin, die 4 Std. meiner Zeit + 2std. Fahrzeit nach Frankfurt (Oder) und zurück beanspruchte, hatte ich endlich den Schein das ich nicht mehr muss. Der Arzt meinte, dass ich zwischen T2 und T3 stände, er aber Rücksicht auf meinen ehemaligen Grund der Ausmusterung nehme. Er fragte mich nur ob ich will oder nicht, ich sagte nein, und es war vorbei. Nun kann ich endlich ruhigen Gewissens Studieren. Mein bester Freund ist nach Dresden studieren gegangen und wir haben heute dank des Internets immer noch sehr guten Kontakt.

Im Mai 2006 wendete sich das Blatt im Bezug auf das Studium. Ich schaffte einige Prüfungen nicht im Bereich BWL, sodass ich mir, nachdem ich nun schon ein Jahr verlängert hatte, eine Ausbildung suchte. Diese fand ich durch meine Tante in Niederbayern. Ein weiter Schritt, 700 km entfernt von zuhause. Ich unterschrieb nach 2 Wochen Probearbeit am 18. Juni 2006 den Ausbildungsvertrag zum Elektroniker für Geräte und Systeme und begann dort zu arbeiten. Die ersten 2 Wochen waren nicht leicht, da ich zuvor die Wohnung über das Internet anmietete und bei der Ankunft eine Abrissreife vor fand. Nach ewigen Diskussionen mit dem Vermieter konnte ich aushandeln, dass ich 2 Wochen in dieser bleibe und dann sofort wieder Ausziehen werde. Ich hatte extremes Glück. Ich fand eine Wohnung die zwar leider auch nur 2 Zimmer hatte, jedoch um einiges heller und vor allem schöner war. Alles soweit, in der Hoffnung das ich irgendwann mein Studium beenden kann.

Im Juli 2007 bekam ich nun meine erste „Quittung“ für die Ausbildung. Tja, was soll man sagen, es ist nicht gerade leicht wenn man urplötzlich weit weg von zuhause wohnt, es immer gewohnt war schnell zu seinen Eltern zu kommen wenn es mal vor Problemen gar nicht mehr ging. Es folgten, dadurch dass ich zu viel nachdenke, viele kleine Krankheiten. Eine Erkältung hier, eine Lungenentzündung da, sodass ich am Ende 21 Tage in der Schule gefehlt habe. Nicht gerade das Gelbe vom Ei, wenn man sich vor Augen hält das eh nur alle 2-3 Wochen mal eine Woche Schule war. Ich war wieder mal kurz davor alles hinzuschmeißen.

Durch einige Probleme im Ausbildungsbetrieb suchte ich während dieser einen neuen. Durch eine Aufhebungsvereinbarung waren dann auch keine Kündigungsfristen zu beachten. Das war gut, jedoch arbeitete ich jetzt in Passau. Also ein Stück weiter weg. Da meine Freundin nun mittlerweile aus Berlin zu mir gezogen war, nutzen wir die Chance gleich. Denn jetzt wäre es ja möglich dass wir beide Fahrzeiten sparen können. Sie musste auch immer durch Passau fahren. Das sind immerhin 20 Minuten einfach, je nach Wetterverhältnissen. Nachdem wir darüber geredet hatten, entschieden wir uns umzuziehen, nach Passau. Die Wohnung war ein Traum.

Das Jahr 2009 war auch in anderer Hinsicht noch ein ereignisreiches Jahr. Ich heiratete am 14. August meine Freundin. Es war ein schönes Gefühl. Auch viel Stress, aber man macht das ja nicht jedes Jahr und hofft auch nur einmal.

In der neuen Firma war ich wieder eher Programmierer als Elektroniker für Geräte und Systeme. Ich beendete meine Ausbildung erfolgreich und machte dort noch einen Lehrgang zum Prüfmittel Management beauftragten. Ich lernte die Nähe zur Qualitätssicherung kennen. Das ist auch ein Zweig geworden der mich nun mehr und mehr interessiert. Ich arbeitete dort bis Ende 2009. Im Dezember 2009 kam man auf mich zu und fragte mich nämlich, ob ich nicht in China arbeiten würde wollen. Da mein Arbeitsvertrag noch nicht verlängert wurde, überlegte ich mir also diese Chance. Ich redete mit dem neuen Chef und er wollte mich haben. Beste Voraussetzungen. Nach vielem hin und her entschied ich diese Chance zu nutzen. Jetzt ging der Stress jedoch richtig los. Impfen im 2 Tages Takt, Versicherungen abschließen, denn nun heißt es ab 2010 Privatversicherung in allen Bereichen, neuer Reisepass, und und und.

Am 3.1.2010 flog ich dann das erste Mal nach China, von Frankfurt am Main über Hong Kong. Ich war beeindruckt. Hong Kong ist eine wunderschöne Stadt. Leider kann man China genau das Gegenteil sagen. Sie geben sich mühe bzgl. Sauberkeit, aber man sollte da nicht deutsche Maßstäbe setzen. Trotz anfänglicher Enttäuschungen bzgl. Unterkunft, Sauberkeit und co., flog ich Anfang Februar mit einem guten Gefühl heimwärts. Ich war mir sicher, den Job mache ich Minimum 2-3 Jahre. Ich lernte auch schon die ersten Leute dort kennen. Schön wenn es auch Chinesische Personen gibt, welche gut deutsch sprechen. So hatte ich wenigstens am Wochenende Leute zum unterhalten, ohne Sprachbarrieren. Nach der 2ten Rückkehr aus China, krachte es zuhause gewaltig. Auch im Beruf gab es erste Probleme. Ich flog jedoch mit einem „na und“ Gefühl wieder nach China zurück. Zu einem 7 Wöchigen Trip. Ich dachte mir nur, dass alles schon wieder wird. Doch auch das Berufsleben wurde mir sehr erschwert, sogar noch schlimmer. Ich bin zwischen die Fronten der Mitarbeiter und dem Chef geraten, zumal der Chef noch Kontrollsüchtig war. Ich entdeckte neue Seiten, fühlte mich immer unwohler, verschwand am einzigen freien Tag in der Woche, von Samstagabend bis Montagmorgen, nur um das alles nicht zu ertragen. Leute die erst hinter mir standen, standen es nun nicht mehr. Habe ich was falsch gemacht? Es war nicht mehr erträglich, denn letzten Kick gab mir dann den Chef an einem Abend, als er der Meinung war alle im Restaurant anzuschreien. Kindergarten Sonnenschein. Ich dachte ich bin im falschen Film. Ich überlegte dennoch 3-5 Tage. Kündigung, ja oder nein. Ich reichte die Kündigung ein, denn das hält kein gesunder Mensch aus, vor allem wenn mir verboten wurde „zu denken“. Ich war später dann soweit, dass ich zustimmte bis zur letzten Minute zu bleiben. Meinen Urlaub verfallen lasse usw. Eigentlich war dies ein Fehler. Ich flog also in ungewisse zurück, ohne Job, am 30.5., wohlwissend das ich am 1.6. arbeitslos bin und keinerlei Ansprüche auf Staatskosten habe.

Ich hatte jedoch schon erste Kontakte geknüpft. Meine Frau zog im März allein nach Berlin zurück, mit all unseren Sachen. Ich fuhr also am 31.5. los um meinen neuen Chef bei einem Bewerbungsgespräch kennen zu lernen. Es folgte ein Monat des Zitterns. Meine Reserven finanziell gingen gegen null, doch dann kam die Erlösung. Die Stelle wurde für den 1.7.2010 freigegeben. Ok, 1 Monat zuhause. Ich baute also an meinem Auto und versuchte das finanzielle zu vergessen. Alles geht irgendwie gut.

Am 1.7. begann ich dann einen neuen Job, wieder als reiner Programmierer in einer lustigen Truppe.
Die Welt schien in Ordnung, die Arbeit machte Spaß und es gab viel zu tun. Ich habe in dieser Zeit viel gelernt, gerade im Bereich Energietechnik, Smart Home, Smart Metering, Smart Grid und Smart Monitoring. Ok, das “Smart” kann einem auch irgendwann sehr nerven, vor allem da es ja zu 2011 wie ein Wort des Jahres wurde. Es gab kaum einen Hersteller der nicht irgendwas “Smartes” hatte.

Im Januar 2013 stand fest, dass meine Tochter unterwegs ist, leider jedoch auch das meine Ehe sich dem Tiefpunkt und dem ende neigte. Es war eine schwere Zeit mit vielen Gedanken welche Entscheidung man Treffen solle, doch nur wegen dem Kind zusammen bleiben? Das kann nicht gut sein. So entschieden wir uns für die Trennung und meine Tochter würde von Anfang an in diese Situation hineingeboren werden, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen leben.
Viel musste organisiert werden, sodass ich selbst noch einige Monate alleine in der alten Wohnung zurück blieb. Ich selbst zog zum 1 Juni. 2013 nach Berlin Hohenschönhausen.

Im August war es dann soweit, mitten in der Nacht klingelte das Telefon, meine Tochter wird bald zur Welt kommen. Leider gab es Komplikationen und die kleine musste per Kaiserschnitt geholt werden, sodass ich erst eintraf nachdem sie geboren war und die Mama noch unter Narkose stand. Es war ein wahnsinniges Gefühl voller Hoffnung, Freude aber auch Fragen wie die Zukunft nun weiter geht. Die kleine lag vor mir, winzig kleine Hände und schaute mich hin und wieder kurz an. Ja das ist meine Tochter, zu Ihr werde ich immer stehen, Ihr soll es nie an etwas fehlen. (Ich musste mir oft anhören das Eltern wohl immer so denken, aber so ist das, Meine Tochter = mein ein und alles). Die Freude wurde jedoch schnell getrübt. Meine Oma war schon 2012 verstorben, mein Opa lag zu dieser Zeit im Krankenhaus. Nachdem wir Ihm mittgeteilt hatten das die Kleine auf der Welt ist, es Mutter und Kind sehr gut geht, schloss er die Augen, für immer. Ein Mensch kommt, ein Mensch geht (mögen meine Großeltern in Frieden ruhen).

Das darauf folgendes Jahr wurde dann zur Qual. 2014 begann der Stress Februar. Das Fahrzeug meiner Freundin wird nicht mehr durch den TÜV kommen, was Neues muss her. Doch nicht genug neben der Suche nach was passendem, so erhielt ich im April auch noch die Betriebsbedingte Kündigung. Somit war das Chaos eig. Perfekt, den so langsam entwickelte sich der Plan das ich das Haus und Grundstück meiner Großeltern übernehme. Die Arbeitsstelle war zum Glück schnell erledigt. Ich wechselte Nahtlos am 01.06.2014 in eine neue Arbeitsstelle. Jetzt hieß es C# Programmieren.
Der Arbeitswechsel brachte auch Geld fürs Auto, wieder ein Problem weniger, dachte ich damals zumindest, denn es sollte sich herausstellen das wir das gesamte Fahrzeug zerlegen und von 0 wieder aufbauen. Wir investierten das 8fache vom Anschaffungswert.

Auto, Auto, Auto. Es vergingen 10 Monate vom Fahren zu Garage bis zur ersten Ausfahrt nach dem Zusammenbau. Viele Stunden, viel Stress und Nerven, doch wir schafften es. Technisch war das Fahrzeug eine 1+, optisch jedoch eher eine 4-, da das lackieren im Winter nicht so tolle Ergebnisse brachten. Doch das wollten wir später ändern.
Im Februar ging das Fahrzeug auf die Straße und ich stürzte mich auf meine Nächste Baustelle, das Großprojekt Hausumbau.

Der Hausumbau war anfangs leicht geplant. Die eine oder andere Wand weg, hier und da eine Neue rein, Bäder sanieren, fertig. DENKSTE. Es stellte sich heraus, dass die Heizungsanlage nahe dem Defekt war, Ersatzteile Beschaffung jedoch unmöglich war, da der Hersteller seit 2001 pleite ist. Eine neue musste her. Beim Ausbau des Dachbodens stellten wir fest das der Holzwurm sehr aktiv war. Fazit. Neue Heizung und eine komplette Entkernung des gesamten Hauses. Ich sah nur noch mit schrecken auf unser Budget, den das reicht niemals.

 

To be continued…..